Was das Leben mit Hund ausmacht? Den Hund verstehen lernen - seine Sprache, seine Ausdrucksweise, seine Persönlichkeit. Seine Bedürfnisse erkennen und respektieren.


Ganz egal mit welcher (Vor-) Geschichte ein Hund in dein Leben tritt, ein harmonisches Zusammenleben mit deinem neuen Familienmitglied ist kein Hexenwerk! Und schon gar nicht muss man den Chef raushängen lassen. Hunde sind Individuen mit Emotionen und Gefühlen, Persönlichkeiten mit erstaunlichen Talenten und Fähigkeiten, manchmal haben sie Angst und manchmal sind sie schneller aufgeregt als man meint, meistens jedoch sind sie bestens gelaunt und gänzlich ohne Vorurteile. Sie nehmen uns so an wie wir sind und "erwarten" von uns nicht viel mehr. <3

 

Finde heraus, was dein Hund mag!

Die Bedürfnisse und Wünsche unserer Hunde zu erfüllen, ist berührend einfach. Ist es ihm wichtig, ausgiebig zu schnüffeln? Oder liebt er es über Wiesen zu flitzen? Liebt er Reviergänge? Bewacht er gerne Haus und Hof? Mag er es, mit dir gemeinsam den Horizont abzusuchen? Oder lauscht er lieber dem Flüstern der Mäuse? Legt er auf Sozialkontakte wert? Ist seine Leidenschaft das gemeinsame Jagen und Spurensuchen? Liebt er es, sich intensiv mit Futter auseinanderzusetzen? Bevorzugt er Spaziergänge in der Stadt oder in freier Natur?... 

 

Versuche die Welt aus den Augen deines Hundes zu betrachten!

Hunde haben immer einen Grund dafür, warum sie etwas tun. Damit stellt sich die Frage - wieviel unserer gesellschaftlichen Normen ist meinem Hund zumutbar? Oder wäre es nicht einfacher, die Umstände für den Hund zu ändern, anstatt mithilfe von Trainingsanleitungen an ihm herumzudoktern. Zeigen wir ihnen unsere Welt aber drängen wir ihnen nicht etwas auf, mit dem sie nicht umgehen können!

 

Beobachte deinen Hund und lerne ihn so richtig kennen!

Das ist übrigens das, was Hunde die ganze Zeit über mit uns tun! Sie beobachten uns. Unser Verhalten, unsere Emotionen, unsere Sprache. Genauso macht es Spaß, deinen Hund zu beobachten! Seine Ausdrucksweise, seine Persönlichkeit, seine Sprache (ja, die gibt´s!). Gib ihm Zeit, Dinge wahrzunehmen und zu verarbeiten. Gib ihm den nötigen Raum, um Situationen gut und eigenständig zu meistern! Rede mit ihm ganz normal. Sich für die Interessen deines Hundes zu interessieren, ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!

 

Achte auf ausreichend Ruhe & Schlaf!

Hunde brauchen rund 18 Stunden Ruhe und Schlaf, Welpen und Senioren sogar 20-22 Stunden. Viele Hunde tun sich schwer, von sich aus Ruhe zu finden und sich zum Schlafen zurückzuziehen - vor allem Welpen, Junghunde und Hunde mit schwieriger Vergangenheit bedürfen hier unserer Unterstützung durch Routinen, einen ruhigen Alltag, gezielte Management-Maßnahmen wie z.B. gut gewählte Schlafplätze. Denn bei zu wenig Schlaf geht es Hunden nicht weniger schlecht als uns Menschen. Sie sind gereizt, unkonzentriert, werden hibbelig und unausgeglichen.

 

Unsere Hunde geben uns die einmalige Chance, bewusst durchs Leben zu gehen, zu entschleunigen, Entscheidungen zu finden, sich selbst (wieder) zu spüren trotz aller Normen und Verpflichtungen, die wir alle in irgendeiner Art und Weise zu erfüllen haben. Denn oft sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht und vergessen aufs Leben, im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Ein Leben mit Hund bedeutet nicht, nach Trainingsplan zu handeln oder gar den vierbeinigen Freund ganz und gar zu kontrollieren. Ein Leben mit Hund kann und muss (sogar) freundschaftlich sein, um sich dem anzunähern, was wir uns so sehr von unseren Hunden wünschen - Vertrauen, Respekt, Loyalität und echte Freundschaft.

 

Gerne unterstütze ich dich in allen Fragen und Anliegen zum Zusammenleben mit deinem Hund!

Im Fokus steht dabei immer das Gesamtbild, das Aufschluss über die Ursachen für Auffälligkeiten oder Symtome gibt.

 

Ich freue mich auf euch! Ruf an oder schreib einfach!