· 

Lagotto romagnolo – kleiner Italiener mit (ziemlich großem) Potenzial zum Herzensbrecher

Emma - entzückendes Lagotto romagnolo Mädl <3
Emma - entzückendes Lagotto romagnolo Mädl <3

Sie gelten als Kobolde unter den Hunden, die richtig „Gas geben“ und nur zu gern in die unendlichen Weiten ihrer Kreativität abtauchen, was dem menschlichen Verständnis von gesellschaftskonformen Verhaltensweisen nur bedingt entspricht. 

 

Nun ja, der kleine Italiener ist tatsächlich kein Kind von Traurigkeit, nicht umsonst werden seine Vorfahren auch als „bouffe“ oder „bouffon“, als Poßenreißer bezeichnet. [Hans Räber, Enzyklopädie der Jagdhunde, Seite 478] Der pure Schalk blitzt dem Lagotto aus den Augen! Er ist schnell und wendig in seinen Bewegungen. Wenn er will, kann er so leise schleichen wie eine Katze! Er ist neugierig aber vorsichtig und verfügt über eine höchst rasante Auffassungsgabe, sein Kommunikationsrepertoire weist eine Bandbreite auf, die ihresgleichen sucht und er entscheidet ab und an gerne darüber, ob das Gehörte tatsächlich jenen Prioritäten entspricht, die aktuelle Situation und Spurenlage zulassen. Soll heißen, er MUSS Dinge einfach zu Ende bringen, er MUSS sehen, was sich im Einkaufskorb befindet, er MUSS sich mit seiner Nase von einem Geruch überzeugen und erst wenn ALLE Eventualitäten ausgeschlossen und eingegrenzt sind, kann er sich auch gerne wieder anderen, gewünschten Anliegen zuwenden.

 

Der Lagotto liebt es über alles, mit seinem Menschen zusammen zu sein und zeigt oft unbändigen Eifer, wenn es darum geht, Aufgaben zu erledigen oder zu lösen. Dieses Potenzial sollte unbedingt mit Feingefühl „genutzt“ werden. Denn leider werden derartig ambitionierte Hunde gerne aus „Auslastungsgründen“ mit einem allzu großen Arbeitspensum überfrachtet. Dieses bringt den Hund wiederum in eine permanente und auf Dauer ungesunde Erwartungshaltung. Gerade bei lebhaften Hunden wie dem Lagotto sollte ein besonderes Augenmerk auf ein Gleichgewicht von Aktivität und Ruhe gelegt werden, was nicht heißt, dass ein Lagotto jemals als Schlaftablette unterwegs sein würde. Also keine Angst! ; )

 

Bei all ihrer Gewitztheit wird häufig übersehen, dass Lagotti über eine ungemein berührende Sensibilität verfügen. Diese nimmt mit seismografischer Präzision emotionale Stimmungslagen wahr und lässt den vermeintlichen Haudegen auch betroffen reagieren. Lagotti sind überaus liebenswerte, sensible Seelen, die sehr leicht zu beeindrucken und zu verunsichern sind. Gerade deshalb ist jegliche Form von Druck und Erwartungshaltung beim Lagotto nicht nur kontraproduktiv sondern auch höchst unangebracht! – Im Übrigen gilt das für alle Hunde jeglicher Rasse und Mischung. – Je mehr Miteinander ihm angeboten wird, desto größer seine Bereitschaft zu kooperieren. Und einem zufrieden grinsenden Lagotto-Gesicht muss man erstmal widerstehen können!

Freddo at work ; )
Freddo at work ; )

Talentierter Allrounder!?

Rassetechnisch wird der Lagotto romagnolo als Spezialist geführt, nämlich als Wasserhund, was seiner ursprünglichen „Funktion“ als Arbeitshund auch entspricht. Tatsächlich entpuppt er sich aber als begnadeter Allrounder, der mit größter Leidenschaft und vornehmlich in sumpfigem Gebiet (ja, er macht seinem Namen als richtiger „Mud dog“ alle Ehre!) apportiert und stöbert. Vor allem ist das Revieren sein unbestrittenes Talent und zeigt sich in all seiner Faszination in der freien Suche nach Trüffeln oder anderen „verlorenen“ Gegenständen.

Lagottos paradise - hier fühlt sich ein Lagotto richtig wohl!
Lagottos paradise - hier fühlt sich ein Lagotto richtig wohl!

Ein kurzer Ausflug in die Geschichte der Wasserhunde

 

Der Lagotto wird gerne als autochtone Rasse bezeichnet, die ihren Ursprung in der Comacchio und Romagna hat. Geht man rassekundlich ein wenig tiefer, stößt man bei den Verwandten und Vorfahren des Lagotto auf eine wilde Mischung aus Hütehunden, Steppenhunden und sogar auch Vorstehern. Der französische Barbet zum Beispiel, der als Vorfahre aller europäischen Wasserhunde gilt (ganz einig ist man sich darin jedoch nicht) trägt eine Mischung aus französischen Epangneuls und kurzhaarigen Jagdhunden in sich. Von diesem Barbet jedenfalls, den ich hier exemplarisch nenne, wird berichtet, dass er eine Fährte mit tiefer Nase genauso verfolgen konnte, wie er auch das Vorstehen beherrschte. Dass dieser Hund in den 1970er Jahren in der FCI Nomenklatur aus der Sektion „kontinentale Vorstehhunde“ in die Sektion „Wasserhunde“ umgesiedelt wurde [Hans Räber, Enzyklopädie der Jagdhunde, Seite 481], „degradierte“ den vielseitigen Allrounder zum Spezialisten. Viele der heutigen, reingezüchteten Wasserhunde zeigen ihre vielschichtigen Talente, der Perro de Agua Espanol, der spanische Wasserhund z.B. ist historisch gesehen mehr Hütehund als Wasserhund und auch der Lagotto romagnolo überrascht immer wieder mit seiner bereits genannten Vielseitigkeit.

Mr. Superspürnase ist höchst konzentriert
Mr. Superspürnase ist höchst konzentriert

Die Sache mit den Trüffeln

Nachdem im 19. Jhdt. die großen Sümpfe im Mündungsgebiet des Po zwischen Venedig und Ravenna trockengelegt wurden, blieb dem Lagotto romagnolo, der genau hier zur Jagd auf Wasservögel und Blesshühner eingesetzt wurde, die Boote der Fischer bewachte und beim Einbringen ihrer Netze behilflich war, nur mehr die Tätigkeit des Trüffelsuchens, für die er bereits früher immer wieder eingesetzt worden war. Die Lagunenbewohner, die „Lagotti“ oder auch „Vallaroli“, machten sich also schon sehr früh die Vielseitigkeit des Lagotto zunutze.

 

Begünstigt durch seinen robusten Körper, sein Fell, das ihn vor Wasser und Dornen schützt und seinen unermüdlichen Einsatz, wurde der Lagotto vor allem in jüngster Zeit zum Trüffelsuchhund schlechthin, natürlich auch aufgrund seiner beeindruckenden Nasenleistung. Kritisch betrachtet ein bedenkliches Bild, das der Rasse unnötigen Druck beschert. Denn auch wenn die Begeisterung und Ausdauer des Lagotto die Taschen der Trüffelsucher füllt, das Trüffel suchen an sich muss auch er lernen, so wie jeder andere Hund es lernen muss, der als Trüffelsuchhund zum Einsatz kommt. Auch wenn es ihm grundsätzlich besonderen Spaß bereitet, ist dabei wie bei jeder Tätigkeit, die der Mensch dem Hund „auferlegt“, individuell darauf zu achten, wie und ob Hund die Passion des Menschen auch tatsächlich teilt. 

 220 Millionen Riechzellen entgeht einfach nichts
220 Millionen Riechzellen entgeht einfach nichts

Nichts entkommt der Sinnesleistung eines Lagotto

Die Nase des Lagotto gleicht einem Hochpräzisions-Werkzeug, das hauptsächlich mit dem Boden in Verbindung ist, wenn es nicht gerade unter der Erde pflügt, um einem unwiderstehlichen Geruch nachzugehen. Es wird überhaupt ALLES (und damit meine ich wirklich alles!) über die Nase wahrgenommen, identifiziert und taxiert. Mausloch oder Einkaufskorb, alles wird genauestens untersucht und synaptisch einsortiert.

 

Aber auch die Augen des Lagotto sind nicht zu unterschätzen, jede kleinste Bewegung wird registriert, am Horizont, im Feld, zwischen den Bäumen im Wald. Ja und dann wären da noch die Ohren, die jedes noch so zarte Flüstern zwischen den Grashalmen oder besser, unter der Erde wahrnehmen.

 

 

Ein Meister der Kommunikation 

Lagotti verfügen über eine erstaunliche Bandbreite mit uns Menschen zu kommunizieren, ihr Bellen, ihre Lautäußerungen, ihre Stimmlage, ihre Fähigkeit, mit ihren Augen zu sprechen, ist schlichtweg unglaublich! Sie blicken dich an und schon ist es um einen geschehen! Einfach so! <3

 

Die Kommunikation unter Artgenossen ist unter normalen Umständen so wie sie sein sollte, klar, direkt und überaus höflich. Aufdringlichkeit wird mit aller Konsequenz aber nötigem Feingefühl „geahndet“, aber wenn es zu viel wird, kann ein Lagotto sehr deutlich werden.

 

Be my friend <3
Be my friend <3

We are family

Wer sich einen Lagotto ins Haus holt, bekommt einen hervorragenden Wachhund, der alles meldet, was sich unautorisiert seinem Territorium nähert. Das können schon auch die Nachbarn sein, die im Garten nebenan herum hantieren und dem Zaun zu nahe kommen. Auch verstehen sie sich nur allzu gern als „Ordnungshüter“ und zeigen selbst nur geringste Abweichungen des Gewohnten lautstark an, ab und an sind es sogar Wolken, die den strahlend blauen Himmel durchkreuzen und den Unmut des kleinen Italieners heraufbeschwören. Richtig erkannt, ein Lagotto bellt! Manchmal sehr laut und bedrohlich wenn es sein muss. Manchmal so laut, dass es ihm selbst in den Ohren summt ; ) Dieses Verhalten lässt sich sehr gut in gewünschte Bahnen lenken. Auch hier haben  Einfühlungsvermögen und Kooperation die weitaus besseren Karten als Verbote und die Einforderung von Gehorsam. Denn wie gesagt, ein Lagotto begreift sehr schnell, was man von ihm will.

 

Natürlich liebt ein Lagotto seine Familie mit allem drum und dran – ich weiß DEN Familienhund per se gibt es nun wirklich nicht. Aber Lagotti genießen es sehr, in die Gemeinschaft integriert zu werden und je mehr das gelingt, desto unkomplizierter gestaltet sich das Zusammenleben.

 

Wirkliche Unterstützung braucht diese Rasse – wie schon weiter oben erwähnt – wenn es darum geht, die richtige Balance von Aktivität und Ruhephasen zu finden und dabei neue Situationen zu erkunden, denn Stress-Resistenz zählt nicht unbedingt zu ihren Stärken. Ein Lagotto braucht gar nicht so viel Action wie man meinen möchte, viel mehr braucht er ein liebevolles Heranführen und Miteinander und nachhaltige Ruheeinheiten, um alles Erlebte gut verarbeiten zu können.

 

 

Selbstverständlich ist dieser Versuch eines Rasseportraits nicht vollständig und vor allem von meinen persönlichen Erfahrungen, meinen Unzulänglichkeiten der Vergangenheit und natürlich von der Persönlichkeit meines Lagotto, Freddo geprägt. Dennoch soll es den Blick auf den Lagotto und überhaupt alle Rassehunde ein wenig schärfen und das eine oder andere "Klischee" kritisch hinterfragen.

 

Mein Freddo bereichert seit nun bald sechs Jahren meine Familie. Während dieser Zeit haben wir viel erlebt, sind zusammen gewachsen und zusammengewachsen ; ), haben viel gelernt und unzählige, schöne Momente genossen, auch Augenblicke, in denen mir das Herz in die Hose gerutscht ist. Die wichtigste Erkenntnis für mich daraus ist – wer sich für einen Lagotto entscheidet, muss auf eines gefasst sein – ein Lagotto ist ein Gute-Laune-Hund, der seinen Menschen jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubert <3

Vielen Dank liebe Doro für die entzückenden Emma-Fotos!

(c) Fotos Dorothea Glück & Sabine Meixner

Literaturhinweise:

Enzyklopädie der Jagdhunde, Hans Räber 2007

Lagotto romagnolo, Silke Eberhardt & Daniela Müller 2014

Auf Trüffelsuche mit dem Lagotto romagnolo, Jaqueline Koerfer 2017

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 32
  • #1

    emma & doro (Freitag, 19 Januar 2018 15:13)

    VOLL auf den Punkt gebracht!! :)

  • #2

    Sabine (Freitag, 19 Januar 2018 15:39)

    Dankeschön! ❤️

  • #3

    Petra (Samstag, 20 Januar 2018 03:43)

    Sabine... was ein toller Bericht. So supergut geschrieben.
    Nun versteh ich noch mehr von dieser tollen Rasse.�

  • #4

    Sabine (Samstag, 20 Januar 2018 08:15)

    Das freut mich, Petra!

  • #5

    maria (Donnerstag, 01 Februar 2018 15:38)

    wir haben ein 9monate altes lagotto mädchen und sind sehr glücklich mit ihr. dieses porträt hier finde ich super!!!!! sehr liebevoll und treffend.
    was vielleicht noch erwähnt werden will ist, dass die haare eines lagotto wachsen und wachsen und wachsen. alle 2monate scheren ist ideal.
    der vorteil: ein lagotto verliert keine haare.
    liebe grüße
    maria


  • #6

    Sabine (Donnerstag, 01 Februar 2018 18:31)

    Maria, vielen lieben Dank! Ja, einen Lagotto muss man scheren, ich komm zwischen 3-4 Monaten gut aus. Das kann man individuell entscheiden, zumal es ja auch Empfehlungen gibt, ihn nur 2x pro Jahr zu scheren, was für mich zb nicht infrage kommt : )

  • #7

    maria (Donnerstag, 01 Februar 2018)

    ja sabine, das wird wohl auch von hund zu hund unterschiedlich sein. wir haben es nur einmal mit 31/2 monaten versucht......

    jund übrigens, ich kann nur unterschreiben, wie wichtig es ist, dass ein lagotto neben schönen aktivitäten ausreichend ruhephasen erhält.
    wir lieben unser mädchen und genießen jeden tag mit ihr.
    herzliches wuff

  • #8

    Sabine (Donnerstag, 01 Februar 2018 20:56)

    Viel Freude weiterhin!!! <3

  • #9

    Inge (Mittwoch, 01 August 2018 14:45)

    Kompliment - dieses Rasseportrait ist genial!
    Mein Lagotto-Bursche (mittlerweile im 11. Lebensjahr und noch immer "keine Schlaftablette") könnte Pate gestanden haben ... ;O)
    Wünsche noch unzählige wunderschöne Momente mit Freddo

  • #10

    Sabine (Mittwoch, 01 August 2018 14:51)

    Liebe Inge, vielen Dank! Inzwischen ist bei uns Gepetto eingezogen - 5 Monate alter schokobrauner Lagotto :) Ich glaub, uns stehen lustige Zeiten bevor! ;)

  • #11

    Elena (Freitag, 09 November 2018 10:05)

    Unsere "Lagotta" ist inzw. 2 und ist immer noch die schnellste beim Hundetreff, Aufgeweckt und immer bereit, ein neues Abenteuer einzugehen, v.a. im Schmuddelwasser....
    Sie mag nicht besonders alleien zu sein, und wenn sie über drei Stunden ohne uns ist, ist sie frustriert und kann unruhig in der Nacht sein. Aber es ist bestimmt eine Gewohnheitssache, Ansonsten kann sie sich wunderbar an unserem Rhytmaus anpassen, sie ist ein intelligentes Mädel und genießt es, am Morgen zu ausgiebig zu schlafen! Wir lieben das Leben mit ihr, es ist eine echte Bereicherung .

  • #12

    Sabine (Freitag, 09 November 2018 10:29)

    Liebe Elena, bei uns wird auch am Vormittag geschlafen :) Und ja sie sind schnell und lustig unterwegs, sie lieben ihre Menschen und je mehr man sie in jungen Jahren unterstützt desto mehr Selbstsicherheit u Gelassenheit bekommen sie und dann wird das alleine bleiben auch immer einfacher :)

  • #13

    LEY CHRISTIANE (Freitag, 16 November 2018 14:31)

    je sui daccord avec tout le texte le lagotto étant un chien tout simplement magnifique dans tous les sens du terme il est beau, intelligent, fidèle, sympa, robuste, sensible, malin futé je pourrais en parler des heures

  • #14

    Sabine (Freitag, 16 November 2018 15:19)

    Chere Christiane, merci beaucoup!! J’aime que vous avez ecrit! <3

  • #15

    Andrea (Samstag, 17 November 2018 10:15)

    Ich habe 2 Kobolde Zuhause und dies ist das beste Rasseportrait ,welches ich über die Lockenköpfe jemals gelesen habe :) Vielen Dank dafür :) Vollkommen zutreffend und sehr erfrischend zu lesen.

  • #16

    Günter Hickstein (Samstag, 17 November 2018 11:04)

    Super, perfekt beschrieben! Hoffentlich kommen unsere Lagotti nie in Mode...

  • #17

    Monika Wilde (Samstag, 17 November 2018 13:34)

    Eine wunderschöne und absolut zutreffende Rassebeschreibung. Die Eigenschaften unseres Lagotti finde ich hier in jedem Satz beschrieben.
    Er ist ein gute Laune Macher und Seelentröster. Für meinen Mann und mich, der beste Freund und Wegbegleiter.

  • #18

    Maya (Sonntag, 18 November 2018 08:51)

    Danke für die tolle Beschreibung. Wir haben in unserer Familie 3 Lagotti und wir lieben sie und freuen uns an ihnen.

  • #19

    Kathrin (Montag, 19 November 2018 00:53)

    Wunderschön geschrieben! Wir haben eine bald 6 Jahre alte Lagotto Dame und ich finde sie in den Beschreibungen eindeutig wieder.

  • #20

    Lisa (Dienstag, 20 November 2018 12:22)

    Ein richtig toller Text! Perfekte Beschreibung des Lagottis. <3

  • #21

    Christa (Donnerstag, 22 November 2018 14:40)

    Wir freuen uns und sind sehr gespannt auf unsere „Emmi“ gestern ist sie uns das erste mal begegnet. In 4 Wochen dürfen wir sie nach Hause holen..

  • #22

    Elke (Montag, 26 November 2018 12:48)

    Eine super Rassebeschreibung. Unsere Lagottodame Luna ist jetzt 20 Monate alt und für uns der tollste Hund der Welt.Sie ist unser Ersthund und hat sich total unkompliziert in unser Alltags-und Familienleben eingefügt.Sie ist clever,witzig,verschmust,liebevoll....aber auch ein kleines,verfressenes Energiebündel,welches auch manchmal zum kleinen "Dreckschweinchen" wird.Aber alles in allem.....ein absoluter Traumhund�

  • #23

    Heike (Dienstag, 05 März 2019 10:05)

    Sehr schön geschrieben, gut getroffen :)
    Es sind wirklich richtige Clowns mit viel Fell drumherum.
    Heike

  • #24

    Sabine (Dienstag, 05 März 2019 20:08)

    Dankeschön, Heike!

  • #25

    Ralf (Samstag, 06 April 2019 16:38)

    Danke für die tolle Beschreibung. In jedem Satz sehe ich unseren Rico :-)

  • #26

    Rainer (Sonntag, 12 Mai 2019 16:05)

    Das beste Rasseportrait, das ich bis heute gelesen habe. Ich kann nur bestätigen, dass auch unser Lagotto sehr liebenswert, freundlich und aktiv ist, und, dass man ihn zur Ruhe "zwingen" muss, da er selber kein Ende findet und schliesslich fix und fertig ist. Sehr stressresistent ist er tatsächlich nicht, bzw. alle seine Sinne sind fast ständig auf "ON" geschaltet. Ein Lagotto ist eher kein Stadthund, die Reize sind für ihn zu hoch.

  • #27

    Wisi (Dienstag, 09 Juli 2019 14:41)

    Hervorragend zutreffend.es Portrait.
    Unser Othello ist zwar erst 6 Monate alt. Aber in dieser Zeit. haben wir schon unglaublich vielerlebt. Er lernt extrem schnell, ist aber auch neugierig und braucht seinen täglichen Zweikampf von unterschiedlicher dauer.
    Lagotto - mehr als ein Hund!

  • #28

    Monika (Montag, 09 September 2019 21:29)

    Geniale, super geschriebene Rassebeschreibung!!
    Unser Lupo ist jetzt 6 Monate alt und mit seiner Art ein witziger, verschmuster, aber auch sensibler Herzensbrecher.







  • #29

    Sabine (Dienstag, 24 September 2019 15:46)

    Hallo, ich bin Hundeanfänger, mein Mann hat eine Tierhaar Allergie und wir wollen gerne einen Hund. Durch die Allergie, ergibt sich eine überschaubare Anzahl an Hunden die für uns in Frage kommen. Meine Tendenz ging bisher immer eher zu einem Pudel mittlerer Größe. Der Lagotto gefällt mir allerdings sehr gut. Ich bin jetzt sehr unsicher, ob ein Lagotto aufgrund meiner nicht vorhandenen Hunderfahrung für uns in Frage kommen könnte?
    Was ist eurer Empfehlung, ihr kennt euch mit dem Lagotto alle sehr gut aus?
    Danke im voraus schon einmal für eure Info.
    Gruß

  • #30

    Sabine (Dienstag, 24 September 2019 18:08)

    Liebe Sabine, magst du mir bitte deine Frage per Mail schicken, dann kann ich dir direkt Antworten :) danke!

  • #31

    Sabine (Mittwoch, 25 September 2019 17:05)

    Danke, mache ich.
    Grüße
    Sabine

  • #32

    Steffi (Samstag, 12 Oktober 2019 16:38)

    auch ich stimme meinen Vorgängern hier zu, . Alles sehr treffend beschrieben. Da die Rasse ( Gott sei Dank) nicht populär ist, gibt es auch kaum deutsche Literatur über die Lagottis. Meine Rosi ist jetzt fast 10 Monate, sie war bissl aus der Art geschlagen, wollte sich nicht gern anfassen lassen, selbst Leine anlegen war ein Problem. Gassi nur mit endloser Zerrerei. Nun plötzlich wird sie verschmust und vieles geht schon besser. Nur ohne Leine geht gar nicht.Haare müssen alle 2 Monate ab sonst verfilzt sie., Ich wünsche mir noch viele schöne Jahre mit ihr.